So

19

Jun

2016

Sparkasse Harburg-Buxtehude unterstützt Spielmobil "Balu"

Foto (SJR, v.l.): Martin Prigge (Sparkasse), Marcel Haberkorn (SJR), Jörg Blanke (Jobelmann Schule), Petra Brümmer (Jobelmann Schule), Achim Biesenbach (SJR), Inga Kuske (Jobelmann Schule).
Foto (SJR, v.l.): Martin Prigge (Sparkasse), Marcel Haberkorn (SJR), Jörg Blanke (Jobelmann Schule), Petra Brümmer (Jobelmann Schule), Achim Biesenbach (SJR), Inga Kuske (Jobelmann Schule).

Die Sparkasse Harburg-Buxtehude unterstützt das Spielmobil "Balu" mit einer Spende. Von den Mitteln wurde eine Überholung des inzwischen 20 Jahre alten Spielmobils sowie die Anschaffung von neuem Outdoor-Spielmaterial finanziert. Bei der Übergabe dankten Stadtjugendring und Jobelmann-Schule Martin Prigge von der Sparkasse für die Unterstützung.

 

Das Spielmobil "Balu" ist ein Anhänger, gefüllt mit Outdoor-Spielmaterial. Zusammen mit Betreuungskräften kann das Spielmobil für z.B. Vereinsfeste oder Firmenfeiern gebucht werden. Darüber hinaus wird das Spielmobil in der mobilen Jugendarbeit in Stade eingesetzt.

 

Träger des Spielmobils sind die Fachschule Sozialpädagogik der Jobelmann-Schule Stade und der Stadtjugendring Buxtehude. In Form einer Schülerfirma wird das Spielmobil in Eigenregie von der Erzieherklasse eingesetzt und bewirtschaftet.

 

-> Zur Spielmobil-Webseite

 

Do

02

Jun

2016

Jugendarbeit mit Flüchtlingen aus Syrien - Fortbildung im Freizeithaus

Hana Alkourbah führte durch den Abend mit vielen Bildern aus Syrien - vor und nach Ausbruch des Krieges
Hana Alkourbah führte durch den Abend mit vielen Bildern aus Syrien - vor und nach Ausbruch des Krieges

Mehr als die Hälfte der in der Hansestadt Buxtehude lebenden Flüchtlinge stammt aus Syrien (rd. 430 von 780 - Stand Mitte Mai 2016). Die meisten von ihnen haben eine Bleibeperspektive, werden also in der Stadt bleiben, die Sprachkurse und Schulen besuchen. Und früher oder später an Angeboten der Jugendarbeit und Vereine teilnehmen wollen.

 

Um ein besseres Bild über die Herkunft der vielen Syrer zu bekommen, veranstalteten Landesjugendring Niedersachsen und Stadtjugendring Buxtehude eine Fortbildung in Buxtehude. Im Fokus stand dabei die Veränderung des bis zum Kriegausbruch modern und westlich orientierten Syrien zu einem im Chaos versinkenden Kriegsgebiet.

Referentin Hana Alkourbah, Anglizistin und Übersetzerin, berichtete von ihren persönlichen Erlebnissen während der Umbruchzeit. Inzwischen lebt sie seit zwei Jahren in Deutschland - und beeindruckte mit ihrem fließenden Deutsch. Die Besucher der Fortbildung - überwiegend Ehrenamtliche aus der Arbeit mit Flüchtlingen - konnten ihren Erfahrungsschatz einbringen und Eindrücke aus Syrien mit nach Hause nehmen.

 

Ein Dank für die Informative Veranstaltung geht an Reini Joosten vom Landesjugendring (Projekt neXTkultur) und Gabriel Braun von der Stadtjugendpflege.

Fr

20

Mai

2016

Gabriel Braun ist der neue Stadtjugendpfleger in Buxtehude

Gabriel Braun ist neuer Stadtjugendpfleger - Foto: Anping Richter
Gabriel Braun ist neuer Stadtjugendpfleger - Foto: Anping Richter

BUXTEHUDE. Schwarze Hornbrille, Kapuzenpulli, mit 36 Jahren noch ziemlich jungenhaft: So wie er auf den ersten Blick aussieht, könnte Gabriel Braun auch ein Internet-Startup betreiben.

 

Seine Spezialität ist aber nicht die Arbeit mit Computern und Programmen, sondern mit Kindern und Jugendlichen in Buxtehude.

 

Am 1. April hat der Diplom-Pädagoge mit den Schwerpunkten Sozial- und Organisationspädagogik offiziell das Amt des Buxtehuder Stadtjugendpflegers angetreten. Wie berichtet, hatte Vorgänger Marc Olszewski seinen Job gegen einen in gleicher Position in Stade eingetauscht. Braun, der bereits seit einem Jahr im Team der Stadtjugendpflege gearbeitet hatte, übernahm die Leitung in der Übergangszeit und bekam die Stelle dann nach einer internen Ausschreibung.

 

Zu dem Team, das Gabriel Braun nun leitet, gehören mit ihm eigentlich sechs Mitarbeiter, zurzeit sind sie aber nur zu viert. Die Jugendpflege war in den vergangenen Jahren häufig Baustelle, und zwar nicht nur wegen Sanierung und Umbau des Freizeithauses am Geschwister-Scholl-Platz. Auch wegen hoher Personalfluktuation, Umstrukturierungen und dem Scheitern von Beteiligungsprojekten gab es Probleme.

Das Freizeithaus in Buxtehude: offener Bereich, Treffpunkt und Veranstaltungsräume - das Zentrum der Jugendarbeit in der Hansestadt
Das Freizeithaus in Buxtehude: offener Bereich, Treffpunkt und Veranstaltungsräume - das Zentrum der Jugendarbeit in der Hansestadt

„Aber es gibt Vieles, was mittlerweile sehr gut läuft, und das wollen wir auch beibehalten, stärken und ausbauen“, sagt Gabriel Braun. Als Beispiele nennt er die Aktion „Meister auf zwei Rädern“ mit der Partnerstadt Ribnitz-Damgarten, die Konzertreihe „My Six Stages“ mit jungen, lokalen Bands und den Familienflohmarkt am Freizeithaus, aber auch den gesamten Bereich der offenen Jugendarbeit. Nach einer Flaute wurde das Konzept verändert, seit 2014 ging es mit den Besucherzahlen wieder bergauf. „Der offene Bereich läuft richtig gut“, sagt Gabriel Braun. Ins Freizeithaus kommen unter der Woche täglich 30 bis 60 Besucher, in die vergleichsweise kleine Rote Bude am Stieglitzweg an drei Öffnungstagen in der Woche immerhin 20 Kinder pro Tag, und auch der neue Treff „Unser Viertel“ am Bollweg sei gut besucht, ebenso das Kinderforum in der Sagekuhle, das die Stadtjugendpflege im Wechsel mit Stadtjugendring und Jesusgemeinde betreut. Die offene Fahrradwerkstatt, nach wie vor einmal in der Woche geöffnet und tatkräftig von Wolfgang Schöntaube unterstützt, sei vor allem für Flüchtlinge ein Anziehungspunkt. Viele von ihnen, darunter auch unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, nutzten das Angebot des Freizeithauses, das jungen Menschen bis zum Alter von 24 Jahren offen steht. Am kommenden Wochenende bietet die Stadtjugendpflege deshalb eine interkulturelle Fortbildung für Jugendleiter an. Die vielen jungen Jugendleiter, auf die Buxtehude zählen könne, seien ein Trumpf: „Das haben wir vielen anderen Städten voraus.“ Etwa 30 Jugendleiter, meist nur wenige Jahre älter als die Kinder und Jugendlichen, die sie betreuen, arbeiten ständig mit. Neben dem offenen Bereich, der Jugendleiteraus- und -fortbildung, der Projektarbeit und den Ferienfahrten ist ein Arbeitsschwerpunkt der Stadtjugendpflege das Ferienspaßprogramm, das mittlerweile in den Oster-, Sommer- und Herbstferien über die Bühne geht.

 

Ein Bereich, in dem Gabriel Braun Entwicklungsbedarf sieht, ist die Mitbestimmung. Um Jugendliche an Entscheidungsprozessen in der Stadt zu beteiligen, will er ein seit Jahren totgesagtes Gremium – „in welcher Form auch immer“ – wiederbeleben: das Jugendparlament. „Es ist wichtig, dass Kinder und Jugendliche sich einbringen und das Mitgestalten ausprobieren können, und eigentlich bietet nur der Bereich der klassischen Jugendarbeit diese Möglichkeit“, sagt Braun, der hofft, bald Unterstützung von zwei neuen Kollegen zu bekommen, die derzeit gerade gesucht werden. Dann wäre das Team erstmals seit langem wieder komplett.

 

Offene Angebote

 

Das Freizeithaus öffnet Montag bis Freitag von 15 bis 20 Uhr, donnerstags bis 18 Uhr. Dort wird am Mittwoch, 25. Mai, mit den Teilnehmern das Außengelände geplant, umgegraben, bepflanzt und bewässert. Die Rote Bude wird am Dienstag, 24. Mai, zur Designer-Fabrik: Besucher gestalten ihre Handyhüllen. Im Treff „Unser Viertel“ am Bollweg heißt es am Montag, 23. Mai, „Das Supertalent. Die Bühne gehört Dir.“ Infos:

 

www.facebook.com/stadtjugendpflegebuxtehude

 

Autor: Anping Richter (Tageblatt), 19.05.2016

Telefonnummern

Spielmobil: 0157-33942665

Sprinter: 0170-8014347

SJR-Büro (AB): 04161-2981

 

Terminhinweise

Mitgliederversammlung

 

am Do., xx. August

um 19.30 Uhr
Ort: n.n.

Ü20 Jugendleiter-Grundausbildung (Tagesseminar)

 

ganztägig 29./30. Oktober

+ 5./6. November

+ 19./20. November 2016

 

im Freizeithaus Buxtehude

mit kostenfreier Kinder-betreuung

 

-> weitere Infos